Bruststraffung Narben

Eine Mastopexie, also eine Bruststraffung, ist eine Operation, bei der Schnitte, wie zum Beispiel der T-Schnitt, ins Gewebe gesetzt werden. Jeder Gewebeschnitt hinterlässt Narben, die mehr oder weniger sichtbar bleiben. Komplett verhindern lässt sich die Bildung von sichtbarem Ersatzgewebe bei einer Mastopexie nicht. Ob später den Patienten Narbengewebe an die vorausgegangene Operation erinnern wird, hängt von der Veranlagung des Patienten zur Narbenbildung ab. Bei manchen Menschen sieht man das neu gebildete Gewebe stärker als bei anderen. Narben Bilder beim Beratungsgespräch mit dem Arzt zeigen im Vorfeld dem Patienten auf, wo später eine Narbe zu erwarten sein wird. Dennoch kann die Patientin oder der Patient selbst dazu beitragen, dass der Heilungsprozess gut verläuft und sich die Narbenbildung in Grenzen hält. So sollte der operierte Bereich einige Wochen nach der Operation nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Sonneneinstrahlung kann dazu führen, dass sich das Ersatzgewebe dunkel verfärbt und damit stärker sichtbar ist. Manche Menschen sind so disponiert, dass sie wulstige, also keloide, Narben ausbilden. Das lässt sich dann nicht verhindern und kann auch vom Operateur nicht beeinflusst werden. Bei normaler Narbenbildung ohne Verwulstung können postoperativ sehr gute Ergebnisse mit Narbensalben und Narbenpflastern erzielt werden. Diese halten die Haut geschmeidig und verringern die Narbe so es geht. Dabei beugen diese Salben der Hautrötung vor, so dass am Ende eventuell nur eine ganz dünne Narbe überhaupt noch an die Operation erinnern wird. Im Falle keloider Narben helfen Eigenmaßnahmen kaum etwas. Wer davon betroffen ist, müsste sich möglicherweise weiterer korrigierender chirurgischer Maßnahmen unterziehen, um die Fibrose zu beseitigen. Wichtig ist, dass die Patientin oder der Patient sich darüber im Klaren ist, dass nach einer Bruststraffung Narben auftreten werden. Will man bei einer möglichen Neigung zu wulstigen Narbengewebe diese verhindern, sollte man sich überlegen, ob man seine Brust nicht lieber mit natürlichen, nicht-operativen Maßnahmen strafft.